Mettnau Klinik | Radolfzell-Mettnau

Standort

Radolfzell-Mettnau

Bauherr

Med. Reha Einrichtungen Stadt Radolfzell

 

BGF

26.700 m²

 

BRI

104.900 m³

 

Status

Wettbewerb, Teilnahme 2018

Am Ende des aufgezeigten Entwicklungsprozesses steht die architektonische Vision einer Kur-„Landschaft“, welche die spezifischen funktionalen und technischen Anforderungen einbindet und transformiert. Pragmatischer betrachtet soll diese Annäherung und Verschmelzung aber auch zu mehr öffentlichem Leben im Kurgelände einladen: die Einrichtungen der Kur zur Pflege und Regeneration von Körper, Geist und Seele sollen auch den Bürgern Radolfzells zu Gute kommen und offen stehen. Die bewusste Entscheidung für einen kleinkörnigeren Städtebau mit möglichst menschlichen Maßstäben und angenehmen Proportionen soll die Grundlage bilden für Genesung und Entspannung in der Kur, sowie Freiräume schaffen.
Als Endprodukt des Realisierungsteils entstehen - nach Abbruch der Sporthallen und des alten Kurmittelhauses sowie des Verwaltungsgebäudes - folgende Bausteine:
Ein neues Gästehaus (Haus F) der Kurparkklinik mit 30 Zimmern auf 3 Etagen sowie 20 Interim-Büros auf 1.OG, dieses wird durch einen überdachten und eingehausten Freibereich angebunden an ein komplett neues Kurmittelhaus. Ebenso entsteht ein neues Tagungsgebäude  (Anbau an Haus E bzw. Strand-Cafe). Das Ärztehaus bleibt bestehen. Die Inhäusigkeit der Bauteile Kurmittelhaus, Ärztehaus und Häuser A-F ist gegeben durch die vorgeschlagene Erschließungsstruktur der Zwischenbereiche.
Die Baukörper setzen den mit Haus D bereits eingeschlagenen Weg der funktionalen Ausrichtung der Räume nach Süden und zum See hin fort.
In einem Neubau  (Medizin & Verwaltung, Teil 1) wird Ersatz geschaffen für das bestehende Ärztehaus. Eine neue Energiezentrale wird erstellt.
Das ehem. Ärztehaus wird abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Das neue Gebäude Medizin & Verwaltung ist damit komplett. Auf der Ostseite wird das Badehaus durch einen Anbau Sporttherapie & Schwimmen für WMK ergänzt. Südseitig werden die Gebäude G & H  als Gästehäuser (je 40 Gästezimmer) für WMK errichtet. Auf dem südwestlichen sowie auf dem südöstlichen Ende der Gästehaus-Schlange werden die Gebäude I & J  als Gästehäuser (je 40 Gästezimmer) für WMK errichtet.
Im jetzt erreichten Stand sind sämtliche geforderten Funktionen der verschiedenen Einrichtungen dargestellt und einhäusig vernetzt. In den Freibereichen zwischen den organisch angeordneten Gebäudekomplexen schlägt das grüne Herz der Mettnau-Kur.




 

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